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Schopenhauer und Kierkegaard: Leidende Philosophen und Philosophien des Leidens
Geschrieben am Di, 06/12/2011 - 09:40 von Tobias HölterhofThoughts about organising academic conferences with Drupal
Geschrieben am Mi, 09/11/2011 - 09:00 von Tobias HölterhofSome years ago we started developing the Drupal Conference module at the University Duisburg-Essen. This effort grow out of the need to organise a moodle conference. The module was first designed to work with Drupal 4.7. At this time, the only module offering the ability to create customized node types was Flexinode -- today there is Content Construction Kit. Also the Workflow module wasn't there. So this version of Drupal is long ago and things have changed. Of course there is still a need for a simple and tailored module to organise conferences with Drupal. But I would like to encourage opening ones mind that Drupal today offers modules which can be used to construct a similar functionality. Especially if one has requirements not served by the Conference module this can show that Drupal is a very flexible content management system that easily can be customized to different needs. Of course this effort requires more knowledge of Drupal in detail -- or can be a reason to learn it.
I would like to introduce some modules and explain a possible configuration of them to design a Drupal system for organising an academic conference with submissions and a review process:
- Content Construction Kit: This frequently used framework offers the ability to create node types with custom fields. I would propose creating a node type "submission" with a text field for an abstract and a file upload field to submit an article.
- Workflow: With this module node types can be embedded in a process covering a workflow to be done with the nodes of this type. For every state of a workflow one can define user roles with permissions for changing the state to the next state. A workflow for submissions to an academic conference can be made up with the following states: editing a submission, posting a submission, assigning a submission to one or more reviewers, reviewing a submission and done.
- Wokflow Fields: This module extends the Workflow module by enabling individual CCK fields in a workfow state to be be viewable and/or editable to user roles. So I would propose adding several fileds to the node type "submission" for the result of the review process (or: for the results of many review processes). The Workflow Fields module is necessary to hide these fields to the user while the submission is created or reviewed.
- Content Access: One need to consider which users can view and edit submissions. Without any additional node access module, one cant specify individual roles with view/edit access to submissions. I would prefer not to be too restrictive: a role based content access can be sufficient. Within a role based concept, all reviewers can theoretically review all submissions. But it's a different task which submissions are shown to an individual reviewer in his/her workspace. If a reviewer can even edit the submissions not shown in his/her workspace, one may be better prepared for unexpected occurrences like illness. Content Access can be used to configure this node access rules.
- Views: At least one can use the Views framework to build an individual workspace with a to-do list for every reviewer. I would propose adding a user reference field to the submission node type (perhaps as a multivalue field for multiple reviewers) for storing the assignment to the reviewer/s. Then create a to-do list with showing all submissions assigned to the logged in user. A second to-do for the conference organiser is useful showing all posted submissions not assigned yet.
- Consider using the Content Locking module to avoid a submission being edited by two reviewers simultaneously.
Well actually we needn't organise a second conference with Drupal until now. So I have to notice that we neither contribute to the developement of the Conference module any more (thanks to zyxware for doing this job now) nor we tested this drupal configuration with a real conference. But we realized some workflow configurations in Drupal 6 covering similar scenarios. So it's very likely to me that this configuration works.
Blended Learning in der Philosophiedidaktik
Geschrieben am Fr, 28/10/2011 - 10:08 von Tobias HölterhofPC-gestützte Online-Prüfungen
Geschrieben am Fr, 28/10/2011 - 08:22 von Tobias HölterhofIn den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, die (relativ) neu eingerichtete PC-Hall der Universität Duisburg-Essen zu besichtigen. Dieser Raum ist speziell zur Durchführung PC-gestützter Prüfungen präpariert ist. Während ich die Abschlussprüfung in meinem Magister-Studium noch ganz klassisch mit Stift auf Papier geschrieben habe, erleben hier zahlreiche Studierende eine andere Form der Prüfung. Je mehr das Internet und digitale Medien zur Vermittlung von Lehrinhalten eingesetzt werden und je mehr sich digitale Kommunikation über das Internet in der Alltäglichkeit verbreitet, desto mehr rückt natürlich auch die Frage in den Fokus, wie dieser Entwicklung angemessene Formen des Prüfens aussehen.
Interessant ist bereist, dass die Prüfungen nicht handschriftlich sondern mit der Tastatur geschrieben werden. Längere Texte können wie in einer Textverarbeitung korrigiert und verändert werden. Das war z.B. bei meiner Abschlussklausur nicht so und ich halte das für sehr hilfreich insbesondere beim Verfassen längerer Texte. Bei dem System, das an der Universität Duisburg-Essen eingesetzte wird (L-Plus), besitzt jede/r Student/in weiterhin ein Login und Passwort, um die Klausur am Prüfungstag abzurufen. So kann auch bei der Zuordnung der Klausurfragen zu den Prüflingen nichts mehr falsch laufen. Ich erinnere mich, dass damals eine Klausur zu Goethes Wahlverwandtschaften übrig geblieben ist. Die Klausuraufsicht hatte dann Mühe herauszufinden, ob jemand die falsche Klausur ausgehändigt bekam oder die Person einfach nicht zur Prüfung erschienen ist.
Solange da die Prüfungen jedoch in diesem Raum abgenommen werden, sind es ja eigentlich keine "richtigen" Online-Prüfungen. Das System L-Plus ist jedoch eine Client-Server-Lösung, so dass die Prüfung auch durchaus an einem anderen Ort erfolgen kann. Ebenso kann die Durchsicht der Prüfungen über das Internet erfolgen. Diese Möglichkeiten sind besonders dann nützlich, wenn die Prüflinge und/oder Prüfer an unterschiedlichen Orten sind.
Gemeinschaften, Gruppen und Kreise
Geschrieben am Fr, 26/08/2011 - 12:35 von Tobias HölterhofSeit Google+ online ist, ist ein neues Wort für soziale Gemeinschaften wieder populär geworden: Cirles. Google wählt damit einen Begriff, der sich deutlich von den Friends bei Facebook unterscheidet. Eine Friend ist demnach immer eine Einzelperson, während ein Circle eine Menge von Personen ist. Der Fokus verrückt also. Außerdem ist ein Circle natürlich auch eine geometrische Figur und kann daher treffend visualisiert werden. In Drupal, einem "social" CMS, erlebt die Begriffskombination "organic groups" eine Konjunktur.
Gewissermaßen wird in den Begriffsschöpfungen und Softwareentwicklungen des Web 2.0 deutlich, dass soziale Gebilde komplex und heterogen sind. Gemeinschaften, Gruppen und Kreise sind etymologisch und historisch unterschiedliche Begriffe. Während der Begriff "Gemeinschaft" insbesondere in der Unterscheidung zu "Gesellschaft" von Tönnies diskutiert wurde (z.B. 1887), spricht er hingegen nicht von "Gruppe". Dafür ist eine Gemeinschaft für Tönnies aber durchaus "organisch", so bezeichnet er u.a. ihre Struktur. Die Bezeichnung "Gruppe" wird zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert in der deutschen Sprache für soziale Gebilde gebräuchlich. Der Begriff besitzt einen germanischen Wortstamm, der in etwa "Klumpen" bedeutet. Ehe er sich im sozialen Sinn durchsetzt, wurde er u.a. in der Mathematik verwendet. "Haufen" war eine geläufige Bezeichnung für soziale Gruppen. Es dauert recht lange, bis er sich durchsetzt. Bei Simmel (1908) findet sich dann sowohl "Gruppe" als auch "Kreise". Die "Circles" sind also keine Erfindung von Google.
Darstellung von Entscheidungskriterien zur Produktion und Distribution von Online-Vorlesungen. Erfahrungen zum Rapid Authoring innerhalb der Universitätsallianz Metropole Ruhr
Geschrieben am Mo, 25/07/2011 - 08:46 von Tobias HölterhofMedien - Wissen - Bildung: Kulturen und Ethiken des Teilens
Geschrieben am Mo, 25/07/2011 - 08:33 von Tobias HölterhofTagung des Medienforums Innsbruck.
Informatik 2011 - Informatik schafft Communities. 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik
Geschrieben am Mi, 06/07/2011 - 14:15 von Tobias HölterhofWie entstand das Wort "Fisematente"?
Geschrieben am Mi, 15/06/2011 - 17:12 von Tobias HölterhofAbreißkalender versprechen Bildung direkt am Frühstückstisch. Man wird mit jedem Tag schlauer -- so steht es zumindest auf der Verpackung. Manche Kalender gehören dabei nicht unbedingt in den Bereich des Allgemeinwissens, vermitteln aber dennoch wichtige Grundlagen. Zur besseren Integration der Kölner NeubürgerInnen gibt das Stadtmarketing etwa einen "Köln-Kalender" heraus mit Basiswissen zur eigenen Stadt (Abbildung ähnlich). Ein solcher Abreißkalender schmückte auch mal meinen Küchentisch und sorgte etwa an 356 Tage im Jahr für spannende Neuigkeiten. Wussten Sie z.B., dass Jakob Ignaz Hittorf (der Architekt, der in Paris den Champs-Elysees gebaut hat) ein gebürtiger Kölner war?
Einer dieser Zettel erklärte auch die Herkunft des umgangssprachlichen Wortes "Fisematente": Die französischen Soldaten sollen zu Zeiten Napoleons zu den kölschen Mädchen gesagt haben: "Visitez ma tente!", woraufhin die besorgten Eltern ihren Kindern den Rat gaben: "Mach mer keine Fisematenten!". Eine amüsante Theorie. Besonders spannend ist an dieser Variante jedoch, dass ich die selbe Erklärung schon mal von einem Berliner gehört habe. Der Berliner hat die Geschichte jedoch zeitlich einige Jahre später verlegte: Während der französischen Besetzung Berlins nach dem 2. Weltkrieg sollen die Franzosen auch diese Anmache verwendet haben. Auch hier sollen die besorgten Eltern daraufhin geraten haben, keine "Fiesematenten" zu machen. Und der Berliner beansprucht natürlich auch, das Wort erfunden zu haben...
Eine rechtsrheinische Gürtelbahn für Köln
Geschrieben am Fr, 10/06/2011 - 16:31 von Tobias HölterhofNachdem im Rahmen der "Rechtsrheinischen Perspektiven" Visionen bezüglich einer rechtsrheinischen Schwebebahn durch die Stadt geistern, ist wohl jetzt der beste Zeitpunkt, meine Ideen zu einer rechtsrheinischen Gürtelbahn in Netz zu bloggen. Also ich habe schon vor einiger Zeit damit begonnen, ein Konzept für eine rechtsrheinische Gürtelbahn in Köln auszuarbeiten. Hier einige Haltestellen, die ich mir schon überlegt habe:
- Kalk-Post: Hier sollte die neue Gürtelbahn unbedingt halten, wegen der guten Einkaufsmöglichkeiten in den Köln-Arcaden. Außerdem ist die S-Bahn-Haltestelle Trimbornstraße nicht weit. Bahnreisende von Osten kommend könnten dann hier bereits umsteigen und müssten nicht bis Deutz fahren. Der S-Bahnsteig in Deutz ist ohnehin zu eng.
- Buchforst: Als nächstes sollte die Bahn in Buchforst halten, die Bäckerei Cafe Jung ist hier ganz vorzüglich. Morgens könnte man dort Brötchen kaufen. Auch hier gibt es eine Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn.
- Bahnhof Köln-Mülheim: Weiter geht es nicht zum Wiener Platz, diese Haltestelle steuert die neue Linie gar nicht an. Es ist nämlich total nervig, dass alle Busse dort halten, wenn man eigentlich weiter in den Mülheimer Norden fahren möchte. Statt dessen hält die neue Gürtelbahn am Mülheimer Bahnhof. Eine sehr wichtige Umsteigemöglichkeit insbesondere für die Pendler zwischen Köln und Düsseldorf. Da es von denen unglaublich viele gibt, würden die natürlich die neue Gürtelbahn auslasten und finanzieren.
- Schanzenstraße: In nur einer Station vom Bahnhof Mülheim zu Harald-Schmidt-Show oder zum E-Werk! Deswegen ist diese neue Haltestelle total wichtig, denn immer wieder erklärt man Reisenden, wie man vom Bahnhof Mülheim dorthin fährt. Außerdem ist hier die Übergangs-Oper von Köln. Man könnte den Opernbus sparen und die Mittel gleich in die Gürtelbahn stecken. Am besten baut man auch gleich einen Ausgang hin zur Keupstraße. Auf diesem mediterranen Pflaster erlebt man so manche Überraschung -- nicht nur kulinarischer Art.
- Berliner Straße: Das Drehkreuz im rechtsrheinischen Kölner Norden. Ganz in der Nähe gibt es das Bürgerhaus Mütze.
Wie man sieht ist das Konzept noch nicht fertig. Man könnte so eine neue Linie ja auch mal komplett über das Internet konzipieren. Gerne darf die Stadt Köln dafür diesen Weblogeintrag nutzen. Sollte man vielleicht noch eine Station verschieben? Oder eine Station hinzufügen?
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