Tobias Hölterhof ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Katholischen Hochschule NRW in Köln.

Publikation:

Lehren und Lernen mit dem Internet

Veröffentlicht im Jahr 2019

Hölterhof, Tobias (2019): „Lehren und Lernen mit dem Internet“. In: medienconcret. 2019 (1), S. 54–57.

Weblog-Eintrag:

Three Sisters Trail in Kleinmond (Südafrika)

Geschrieben am 30.09.2019
 

Kleinmond ist ein kleiner Küstenort in der Nähe von Kapstadt in Südafrika. Im Gegensatz zu den bekannteren Orten in der Nähe ist er verschlafen und weniger touristisch geprägt, sicher auch weil z.B. Hermanus hübscher ist. Aber Wahle lassen sich hier bestimmt ebenso gut beobachten. Vom Flughafen in Kapstadt fährt man etwa eine gute Stunde mit dem Auto. Der Ort liegt am Fuß des Kogelberg Nature Reserve und unmittelbar hinter dem Ort ragen die Three Sisters in den Himmel: mehrere markante und bis zu 650m hohe Berge.

Vortrag:

Designing multi-faceted open informational ecosystems for learning and teaching

Gehalten am 02.09.2019 in Hamburg

Contributed Workshop at „Education in an Era of Risk – the Role of Educational Research for the Future“, European Conference on Educational Research (ECER) of the European Educational Research Association (EERA).

Two developments influenced processes in learning and teaching in higher education. First, digital services like learning management systems and digital learning resources become standard. Second, principles of open education, and more specifically open educational resources (OER), become more and more relevant. Our challenge is to bring together benefits of digital components and analytics and principles of open education. The idea is to establish informational ecosystems that have an open and transparent structure.

Vortrag:

Soziale Agenten, künstliche Intelligenz und humanoide Roboter: Bildungsphilosophische und medienethische Annäherung an den Anthropomorphismus einer digitalen Welt

Gehalten am 28.06.2019 in Magdeburg
 

Tagungsbeitrag auf „Ethik und Fragen der Verantwortung in Zeiten der Digitalisierung“, Theorieforum der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Je mehr das Digitale die menschliche Alltäglichkeit durchdringt, umso mehr scheint es menschenähnlicher zu werden. Schon der Begriff der Maschine weist anthropomorphe und den Menschen substituierende Tendenzen auf, indem Maschinen menschliche Arbeit ersetzen können. Damit nimmt die Maschine eine nicht unbedeutende Position in einer modernen Gesellschaftsstruktur ein, in der der Beruf und die Berufsarbeit als zentraler /fait social/ alle Dimensionen einer Gesellschaft durchdringt. Was den Computer angeht, so konkretisiert Alan Turing die Frage, inwiefern Maschinen denken können, durch ein Spiel, in welchem eine Maschine die Rolle eines menschlichen Spielers einnimmt.

Publikation:

EduArc: Eine Infrastruktur zur hochschulübergreifenden Nachnutzung digitaler Lernmaterialien

Veröffentlicht im Jahr 2019

Kerres, Michael; Hölterhof, Tobias; Scharnberg, Gianna; u. a. (2019): „EduArc: Eine Infrastruktur zur hochschulübergreifenden Nachnutzung digitaler Lernmaterialien“. In: Synergien. 7, S. 64–67, DOI: 10.25592/issn2509-3096.007.014.

Weblog-Eintrag:

Digitalisierung und Begegnung

Geschrieben am 06.04.2019

Im Kontext der Erhebungen und Auswertungen des Vielfaltsbarometers der Robert Bosch Stiftung wird deutlich, dass die Menschen dort die Vielfalt ihrer Mitmenschen besser akzeptieren und tolerieren, wo auch schnelles Internet verfügbar ist. Diese signifikante Korrelation zwischen dem gemessenen Vielfaltsgesamtindex und der Verfügbarkeit einer Internetanbindung von mindestens 50 Mbps ist ein spannendes Ergebnis dieser Studie. Freilich bleibt es eine Vermutung, wenn die Autorinnen und Autoren der Studie dieses Ergebnis als Widerspruch zur scheinbaren Dominanz von Hatespeech und Fake News in Sozialen Medien positionieren und statt dessen nahelegen, dass das Internet zur Begegnung der Menschen beiträgt.

Vortrag:

Forschen mit Code: Digitale Methoden in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Gehalten am 09.11.2018 in Berlin
 

Posterpräsentation auf „Zur Lage der postgradualen Methodenausbildung in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“, Workshop der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Trotz der hohen Entwicklungsdynamik und Heterogenität der jeweiligen sozialen, kulturellen und politischen Ausprägungsformen des Digitalen lässt sich ein gemeinsamer Nenner bestimmen: Es ist der Code (vgl. Lessig 1999, 2010), der den digitalen Architekturen zu Grunde liegt und die Infrastruktur sowie die immer komplexer werdende „Algorithmizität“ (Stalder 2016) umspannt. Es scheint uns von gesteigerter Bedeutung, danach zu fragen, wie das Digitale den Forschungsprozess in epistemologischer Hinsicht durchdringt. Softwarecode schreibt sich mehr und mehr in den Forschungsprozess ein und besitzt ein Potential zur Gestaltung aber auch zur Verschleierung.

Weblog-Eintrag:

Die Tiefe der Oberfläche

Geschrieben am 27.10.2018
 

Oberflächen sind spannende Ort: Sie schaffen Grenzen und markieren den Übergang von einer Sphäre zur nächsten. Die Oberfläche wird dabei zur Metapher für Heterogenität. Konstitutive Aspekte einer Erscheinungsform enden mitunter abrupt und schaffen Raum für einen neuen Zustand: das Flüssige trifft auf das Feste, das Feste auf das Gasförmige und so fort. Damit endet auch das Identische sowie die Selbstverständlichkeit des „idem et idem“, mit der sich das Immergleiche wiederholt.

Publikation:

Digitale Optionen für agile und unstetige Bildungsprozesse: Gestaltung einer sozialen Lernumgebung für die Hochschullehre

Veröffentlicht im Jahr 2018

Hölterhof, Tobias (2018): „Digitale Optionen für agile und unstetige Bildungsprozesse: Gestaltung einer sozialen Lernumgebung für die Hochschullehre“. In: Getto, Barbara; Hintze, Patrik; Kerres, Michael (Hrsg.) Digitalisierung und Hochschulentwicklung: Proceedings zur 26. Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. mit elearn.nrw. o.V., S. 106–118. — ISBN: 978-3-8309-3868-2

Weblog-Eintrag:

Collaborative platform for reporting textbook errors (#oahack)

Geschrieben am 08.05.2018
 

I recently joined an open access hackathon at the MIT and got the chance to contribute to a project concerning open educational resources. While OER is a broad subject reaching from the creation of open resources by teachers or lecturers to their open distribution, especially reusing and revising them shows the collaborate potential of openness. A nice idea from Daniel Gracia fits well in that spectrum while at the same time demonstrating the benefits of open collaboration on educational resources.