Köln und die Taschendiebe

Geschrieben am 14.01.2007

Dass Köln eine Stadt ist, in der es viele Taschendiebe gibt, ist bekannt. Wenn ich mich recht entsinne, liegt Köln ziemlich weit oben in der Statistik. Aber das scheint eine Auszeichnung von Köln nicht nur in der Gegenwart zu sein. Friedrich Nietzsche hat in der Zeit seines Studiums in Bonn einige Ausflüge nach Köln gemacht. Unter anderem besuchte er das Niederrheinische Musikfest 1865. Was er seiner Schwester davon zu berichten weiss, ist, dass es in Köln ungewöhnliche Taschendiebe gibt. Ebenso die Mutter von Arthur Schopenhauer, Johanna Schopenhauer: sie hat ebenfalls einige Zeit in Kön verbracht und ihr sind auch die ungewöhnlich vielen Taschendiebe aufgefallen. Sie lebte 1766-1838. Die Taschendiebe in Köln halten sich also beständig.

comments powered by Disqus

Weitere Blog-Einträge:

Egoshooter und Nietzsche

Geschrieben am 22.11.2006
 

Nach dem Amoklauf in Emsdetten ist die Diskussion um das Verbot von Egoshootern wieder aufgekommen. Da ich gerade im Rahmen meiner Dissertation über Nietzsche arbeite, sind mir zwei Gedanken in den Sinn gekommen, was Nietzsches Philosophie zu dieser Disskusion beitragen könnte: Ursache und Wirkung: Der Vorwurf gegen die Computerspiele besteht z.T. darin, die Egoshooter als Ursache für die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen, und diese als Wirkung zu betrachten. Am Beispiel der Tugend stellt Nietzsche seinen „Irrtum der Verwechslung von Ursache und Wirkung“ vor.