Über den Dächern von Köln

Geschrieben am 03.06.2011

Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Führung “Über den Dächern von Köln”, bei der man sehr beeinduckende Winkel vom Kölner Dom einsehen kann. Ich war bereits mehrmals in und auch auf dem Dom, doch diese Führung kannte ich noch nicht und sie hat mich begeistert! Im Unterschied zur “normalen” Dombesteigung handelt es sich hiebei um eine geführte Besichtigung, die schon sehr abenteuerlich beginnt: Anstatt eines massiven Trepenhauses betritt man einen Aufzug der Dombau-Mitarbeiter, der durch eine Gerüstkonstruktion neben dem Dom in die Höhe steigt: so ganz ohne feste Wände.

Die Führung verläuft dann weiter auf luftigen Gerüsten um den Dom herum. Es ist wirklich sehr beeindruckend von oben auf das Geflecht gotischer Stütz- und Strebepfeiler herabzuschauen, die das wesentlich aus Fenstern bestehende Domgebäude tragen. Überall hängen Gerüste und man ist den Figuren und Sandsteingebilden zum greifen nahe. Dann betritt man den Dachstuhl. Mir war bisher gar nicht klar, dass “über” der Decke des Doms noch mal eine so große Konstruktion existiert. Überall stehen restaurierte Pfleiler und Sandsteinfiguren herum; neben Werkzeugen und Seilwinden.

Zur Führung gehören noch weitere Besichtigungen etwa eines Turms in der Mitte vom Dom, von dem man durch die beiden großen Türme hindurchschauen kann (siehe Bild). Auch den Innenraum des Doms betritt man in luftiger Höhe durch die Gänge überhalb der Seitenschiffe. Also unbedingt anschauen und sehr zu empfehlen!

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Symposium Existenzphilosophie und Ethik (FU Berlin)

Geschrieben am 15.03.2011
 

Wie sieht eine Ethik auf der Grundlage der Existenzphilosophie aus, was zeichnet sie aus? So könnte man das Thema des Symposiums “Existenzphilosophie und Ethik” in einem Satz zusammenfassen, das schon vor über einer Woche an der FU Berlin zuende ging. Interessant ist diese Frage nicht nur vor dem Hintergrund der Aufmerksamkeit, die Vertreterinnen und Vertreter der Existenzphilosophie wie Sören Kierkegaard, Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Hannah Arendt oder Martin Heidegger auf sich gezogen haben und auf sich siehen.