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Scheler
Scheler, Max
Geschrieben am Mo, 15/01/2007 - 16:56 von Tobias Hölterhof
Medien - Wissen - Bildung: Kulturen und Ethiken des Teilens
Geschrieben am Mo, 25/07/2011 - 08:33 von Tobias HölterhofTagung des Medienforums Innsbruck.
Diaphora und Adiaphora
Geschrieben am Di, 24/03/2009 - 21:59 von Tobias HölterhofSchon in seinen frühen Schriften, nämlich seiner Dissertation über die "Beziehungen zwischen den logischen und dem ethischen Prinzipien", stellt Max Scheler fest, dass ihm die stoische Unterscheidung der menschlichen Angelegenheiten in Diaphora und Adiaphora -- in sittlich relevante und sittlich gleichgültige Dinge -- eine Verkürzung des Reichtums menschlichen Lebens darstellt. Dazu muss man Wissen, dass in der Stoa die Adiaphora im allgemeinen deutlich "unfassender" ist, wenn man das so sagen darf: sie umfasst Schönheit, Reichtum, auch Gesundheit etc. Dies alles ist sittlich nicht wichtig und sollte uns nicht vom eigentlich Guten ablenken, nämlich der Tugend.
Nun findet sich im Internet, um genau zu sein: hier, eine Ausgabe der Werke von Epiktet (oder besser: eine Sammlung von Texten, die man im allgemeinen Epiktet zuschreibt -- die aber von ihm nicht geschrieben wurden). Epiktet ist ein Stoiker und auch bei ihm ist die Diaphora recht dürftig verglichen mit dem "Mutterschoß menschlichen Handelns", wie es Max Scheler ausdrücken würde. Eigentlich müsste die Diaphora bei Epiktet identisch sein mit dem, was "in unserer Macht liegt". Nur leider finde ich trotz Suchfunktion dieser Internet-Ausgabe seiner Werke keine Textstelle, in der er die Ausdrücke synonym verwendet, oder die darauf hinweist.
Und da dachte ich: vielleicht weiß da jemand bescheid? Übrigens heißt dieser hübsche Nachtfalter "Diaphora mendica" (wie eine Google Bildsuche zeigte). Merkwürdig, denn die Schönheit ist doch stoisch gesehen kein Gut?
Die Stellung des Menschen im Kosmos
Geschrieben am Mo, 15/01/2007 - 16:51 von Tobias HölterhofScheler entwickelt eine Stufenfolge des psychophysischen Seins, in der den Tieren und den Pflanzen die Wesensformen Gefühlsdrangs, Instinkt, assoziatives Gedächtnis und praktische Intelligenz zukommen. Diese Formen betreffen sowohl das äußerliche, behavioristische Verhalten, wie auch das Innensein der Lebewesen. Der Mensch unterscheidet sich wesentlich von Tieren und Pflanzen durch seinen Geist. Unter "Geist" versteht Scheler das ideierende, vergegenständlichende Vermögen im Menschen. Der Geist jedoch ist das gegensätzliche Prinzip zum Leben.
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